Tuesday, October 3, 2017

The PEGIDA Notes, Part XLI - Rede: "Israelin spricht Deutschland an"

2. Okt. 2017
Heute rede ich wieder mit dem Ziel, das die Roten Systemlinge was zu hören bekommen, damit sie dort drüben etwas besser auf Twitter zu tweeten haben, als nur „Sam hetzt wieder“ oder „die Faschos hauen ab“ und so...Alsooo:


Lass uns erst einmal aufzählen, wollen wir? Es gab gerade eine Bundestagswahl, oder? Also hört mal gut zu, ihr roten Ungewaschenen – ja, ihr, ich rede mit euch:


40.000 verließen Die Grünen – für die AfD!

50.000 verließen die FDP – für die AfD!

430.000 verließen Die Linken – für die AfD!

500.000 verließen die SPD – für die AfD!

1.070.000 verließen die CDU – für die AfD!

1.280.000 Nichtwähler entschieden sich – für die AfD!


Alles „Nazis“, oder?...ODER??


Denn es ist sehr wohl bekannt und bewiesen, durch euren eigenen Art und Weise von Selbstdarstellung, und von euren allgegenwärtige Verhalten und Handeln, das niemand – und ich meine niemand – in der Welt (außerhalb der muslimischen Welt natürlich), liebt und verinnerlicht und hält am Leben den Adolf und seine NSDAP, wie ihr die „Anti“fa.


Ihr Merkel-Unterstützer, Eliten-Unterstützer! Ihr spießigen, biederen, abhängigen Nichtautonomen! Ich stehe mit bodenständigen Deutschen und Patrioten anderer Länder, denen ihr niemals werdet das Wasser reichen können! Wir werden euch überleben, längst überlebt haben, nachdem ihr an eurem eigenen Gift und eigener Verblödung und Verkommenheit erstickt – und das werdet ihr, das werdet ihr! Der Rest von euch wird eh von den Shari'a-Eifrigen erhängt, gesteinigt, geschlachtet oder von Dächern geschmissen. Freut euch, und lacht weiter. Wir haben euch gewarnt, wir haben's satt.


Es macht mich traurig, es macht mich wütend, wie in der Freitags „Mottenpost“ zu lesen war, daß von den höchsten israelischen Regierungsstellen, Präsident und Ministerpräsident, sowie dem Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Hrn. Lauder – den ich immer sehr geschätzt hatte, z.B. als er 2014 seine Position und seine Stimme laut und deutlich für die durch IS verfolgten Christen einsgesetzt hatte – daß von gerade diesen hochrangigen Personen, wie „toll Merkel ist“ und wie „übelerregend“ die AfD ist, wie „faschistisch“ und „rechts-radikal“ etc. etc., dann muss ich an den Zentral(ver)rat der Juden in Deutschland denken, und an die Jüdische Gemeinde – denn sie machen es fataler weise mit, zu deren Verhängnis.


Ich habe ein Pendant dazu neulich auf Youtube gefunden, von jemanden der leider nicht von Weltbedeutung ist, aber für mich ein Star! Eine gewisse Orit Arfa, eine amerikanisch-israelische Journalistin, die in Berlin lebt. In einem kurzen Video zeigt sie, wie sie bei der AfD auf der Suche nach den angeblichen „Nazis“ und „Rechts-radikalen“ ging – aufrecht journalistisch und doch mit voller ironischer, klischee-entlarvender Wirkung! Und zwar: daß sie bei der AfD keine finden konnte, und stattdessen echte, seriöse, demokratie-strebende, menschlich bodenständige, und humorvolle Menschen im politischen Leben begegnete.


Ich habe es auf FB gern gepostet, zweimal sogar. Und kurz darauf bekam ich gerade von einer unseren geschätzten Mitstreiterinnen bzw. Mitrednerinnen, ein Goldstück. Die Schreiberin dieses Brief an Deutschland, wie sie ihn so verfasst hat, ist eben diese Orit Arfa selber.

Wenn ich also diesen gleich vortrage, spreche ich – ich glaube die Verfasserin wäre sehr einverstanden – spreche ich nicht irgendwelche Rechten an, sondern gerade die Linken, die Grünen, die SPD, all deren gewaltaffine „Anti“fa, ganz persönlich und en masse! Also, hört gut zu, bevor ihr twittert, hört einmal zu, was eine israelische Patriotin zu sagen hat, als Nachfahrin von Auschwitz-Überlebenden!


Deutschland, ich bin verrückt nach Dir!

Von Orit Arfa.

Liebes Deutschland,

in mir brodeln Gefühle, von denen ich Dir erzählen möchte. Gefühle, die ich nicht recht verstehen kann, Gefühle, die nur wenige Menschen verstehen werden, Gefühle, von denen manche Freunde sagen, dass sie falsch und widersinnig sind. Und dass ich wahrscheinlich einen Therapeuten brauche.

Es fühlt sich vor allem komisch an, Dir zu schreiben: Deutschland, ich bin verrückt nach Dir! Als die deutsche Mannschaft eines der EM-Spiele gewonnen hatte, fühlte es sich an, als wenn diese Mannschaft meine Mannschaft wäre. Als Deutschland das Halbfinale verlor, war ich untröstlich.

Ja, ich liebe sogar die deutsche Sprache!

Als Berlinerin auf Zeit spaziere und radle ich diesen Sommer durch die deutsche Hauptstadt, ich genieße das Tramfahren und die herrlichen Biergärten, wunderschöne Parks und nette Menschen, die mich herzlich willkommen heißen – das heilt viele der Wunden, die ich mir im terrorgeplagten Israel in den letzten Jahren zugezogen habe.

Ich verstehe diese Gefühle selbst nicht. Vor allem, nachdem ich gerade erst in Auschwitz war. Zu sehen, wie Du, Deutschland, vor Jahrzehnten mein Volk – nackt, erniedrigt, schmerzerfüllt und gequält – in die Gaskammern getrieben hast. Meine polnischen Großeltern väterlicherseits überlebten Auschwitz nur, weil sie zähe Körper hatten.

Und trotzdem: So unfassbar, wie es ist – ich habe angefangen, Dich zu lieben, Deutschland. Ich. Die israelische Patriotin. Die Zionistin. Die stolze Jüdin. Ich, dieses Mädchen mit den dunklen Locken (ein Erbe der mütterlichen Seite, die aus dem Irak stammt). Vielleicht liegt es daran, dass unsere Schicksale so tief miteinander verbunden sind, was Dir passiert, passiert auch mir, weil so viel von dem, was ich bin, davon geformt wurde, was Du meinem Volk angetan hast. Was Du meinen Großeltern und ihren Familien angetan hast. Du hast Dich mit Deinen Taten auseinandergesetzt, mein Volk beschäftigt es noch immer, was ihm angetan wurde.

Ich spüre Deine Herzlichkeit, egal, was die Antisemitismus-Statistiken sagen. Ich habe wundervolle Momente in diesem kreativen, verrückten, wunderschönen Berlin erlebt.

Und jetzt, da der Terror auch Dich betrifft, trifft es mich so viel stärker als bei jedem anderen europäischen Land, das vom Terror heimgesucht wird. Wenn ich höre, wie Freunde sagen, dass Du es verdient hast. Dass Deutschland nun die Rechnung dafür erhält, weil es seine Grenzen so bedingungslos für Einwanderer aus muslimischen, antisemitischen Ländern geöffnet hat  Wenn ich das höre, teile ich Deinen Schmerz und ich möchte für Dich kämpfen. So sehr, wie ich für Israel kämpfen möchte.

Und so spüre ich das dringende Bedürfnis, Dir zu sagen: Es ist okay. Es ist okay, wieder härter durchzugreifen. Es ist okay “brutal” zu sein. Damit meine ich nicht, zu morden, zu plündern und Konzentrationslager zu bauen. Ich meine damit, dass Du achtsam sein sollst. Und nicht so furchtbar politisch korrekt, dass Du noch nicht einmal aussprechen kannst, dass der radikale Islam der Feind ist. Geschweige denn, ihn bekämpfen.

Die Medien sagen, dass die Motive des Münchner Todesschützen und des Axt schwingenden ISIS-Fans aus Afghanistan und des syrischen Attentäters, der eine Polin mit einer Machete abschlachtete, “unbekannt” sind. Aber, liebes Deutschland, wir kennen doch das Motiv oder zumindest die Ideen und Werte, die diesen Taten als Inspiration dienten: Es ist der Jihad gegen Ungläubige. Diese Angriffe „einsamer Wölfe” sind lediglich die neuste Kriegstaktik, die darauf abzielt, feindliche Linien zu verwischen und uns alle zu lähmen.

Liebes Deutschland, Du dachtest, es sei nobel, die Grenzen zu öffnen, aber Du hast einen Weg der langsamen Selbstzerstörung gewählt. Und vielleicht liegt das auch daran, dass Du Dich selbst, ganz tief drin, wegen Deiner Vergangenheit hasst. Oder dass Du, wie manche meiner Freunde sagen, tief in Dir drin bereit bist, Dich nochmals selbst zu zerstören, wenn es nur den latenten Judenhass, der in Dir schlummert, befriedigt.

Vielleicht hättest Du Dich im Kampf gegen den Jihad noch stärker an Israels Seite stellen sollen. Vielleicht hättest Du den Antisemitismus, der in Dein Land eingewandert ist, wachsamer betrachten sollen. Natürlich sind unter den Flüchtlingen und Einwanderern viele gute, hilflose Menschen, aber Du hast auch Leute ins Land gelassen, die mit den dunkelsten Seiten Deiner Vergangenheit sympathisieren und nicht mit dem freien, zukunftsgewandten Deutschland.

Trotzdem hast Du das nicht verdient. Und deswegen: Es ist in Ordnung, dass Du Dich verteidigst, als patriotische Nation gegen den islamischen Terror und seine Anhänger. Mehr noch: Ich bitte Dich eindringlich darum, weil ich mich endlich wieder sicher fühlen möchte. Ich bitte Dich darum, mir diese Sicherheit zu geben, weil Du mir in der kurzen Zeit schon so viel Freude gegeben hast. Vielleicht wage ich es auch zu sagen, dass Du es mir und meiner Familie schuldig bist. Aber vor allem bist Du es Dir selbst schuldig.

Ich will, dass Du weisst, dass selbst die Enkel von Holocaustüberlebenden Dich lieben können und Dir sagen, dass Du immer noch eine eiserne Faust haben darfst, wenn es nötig ist. Und dass Du stolz auf das sein kannst, was Du bis jetzt erreicht hast, und was Du noch erreichen wirst. Seltsam, dass ausgerechnet ich Dir das sage. Ich kann es mir immer noch nicht erklären. Aber bitte, Deutschland, gib auf Dich Acht. Und auch auf mich.
Alles Liebe, Deine Orit.



Jetzt ist es vollgebracht, der Zyklus kommt zum Schluss:

(1. Rede, 23. Feb 2015)
https://www.youtube.com/watch?v=9OMK1m8W65s

(Rede, 2.10.2017)
https://www.youtube.com/watch?v=Xgos33nHxVY&feature=youtu.be

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